Sushi hält Einzug in heimische Küchen – Tipps zum selber machen

Foto: clearlens-images  / pixelio.de

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Sushi stammt aus Japan und bedeutet “gesäuerter Reis”. Dies ist auch die Hauptzutat dieses Gerichtes. Der Reis wird mit unterschiedlichsten Zutaten, meist aus dem Meer ergänzt und in mundgerechten Stücken, für das Auge ansprechend zubereitet. Die Spezialität lässt sich mit den richtigen Zutaten und Hilfsmitteln auch ganz leicht selbst herstellen. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Zutaten für die Köstlichkeit

Die wichtigsten Zutaten für die Sushi-Zubereitung sind der Sushi-Reis, Nori-Blätter, Wasabi, Ingwer, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Beim Fisch sollte in jedem Fall auf absolute Frische und hohe Qualität geachtet werden, denn er wird roh verarbeitet. Beliebt ist Lachs, Butterfisch oder Thunfisch. Bei den Meeresfrüchten eignen sich Kalmar, Krebse, Kraken, Lachsrogen oder Garnelen. Es kann aber auch rohes Rindfleisch oder Roastbeef verwendet werden. An Gemüse eignen sich vor allem Karotten, Gurken oder Avocado. Die Nori-Blätter werden hauptsächlich zum Umhüllen für Maki-Rollen verwendet. Sie sind eine Algenart, die getrocknet, geröstet und papierartig geschnitten wird. Bei Wasabi handelt es sich um japanischen Meerrettich, der dem Gericht eine besondere Note verleiht. Er darf bei der japanischen Spezialität nicht fehlen. Wasabi wird neben Sojasoße auch beim Servieren von Sushi gereicht, ebenso wie Gari. Dies ist süßsaurer Ingwer. Er hat eine leicht rosa Färbung und ist eine gängige Beilage.

Den Reis vorbereiten

Die Grundlage zur Herstellung von Sushi ist Reis. Dazu verwendet man japanischen Rundkornreis, der ziemlich klebrig ist. Dieser wird zuerst gründlich unter fließendem kaltem Wasser gewaschen. Reis mit Wasser, einem Stück Seetang in einem Topf aufkochen und etwa zwei Minuten kochen lassen. Auf kleinste Hitze zurückdrehen und 10 Minuten quellen lassen. Danach nimmt man den Topf vom Herd und legt ein Küchentuch zwischen Topf und Deckel und lässt den Reis ausdampfen. Reisessig mit Zucker und Salz erwärmen und unter den Reis mischen. Den Reis gut auskühlen lassen.

Maki sind rasch zubereitet

Sushi gibt es in unzähligen Formen und Kombinationen. Für den Anfänger sind Maki optimal herzustellen. Maki sind kleine gefüllte Rollen, die mit einem Nori-Blatt umwickelt werden. Für eine einfachere Zubereitung leistet eine Bambusmatte gute Dienste. Das Nori-Blatt wird auf die Bambusmatte gelegt. Darauf streicht man ein wenig Wasabi. Hier muss man aber sehr sparsam sein, denn er ist äußerst scharf. Darauf verteilt man den Reis etwa einen Zentimeter hoch. An den Längsseiten je zwei Zentimeter freilassen. Nun im unteren Drittel die in Streifen geschnittenen Zutaten, also die Füllung auflegen. Die Bambusmatte am unteren Rand etwas anheben und vorsichtig aufrollen. Die Rolle sollte dabei ziemlich fest werden. Danach wird diese mit einem scharfen, in Essigwasser getauchten Messer in Häppchen geschnitten.

Variationen der kleinen Häppchen zubereiten

Eine weitere klassische Variante ist das Nigiri. Dazu werden aus dem lauwarmen Reis kleine ovale Reisbälle geformt. Diese werden auf der Oberseite leicht mit Wasabi bestrichen. Darauf wird dann roher, geschnittener Fisch gelegt. Optimal sind Lachs, Thunfisch oder Garnelen. Sehr gut macht sich auch ein Eierpfannkuchen auf den Reisbällchen. Der in Form geschnittene Eierstich wird mit einem dünnen Streifen Nori am Reis festgemacht. Ebenso beliebt ist die California Roll. Meist wird sie mit einer Kombination aus Krabbenfleisch, Surimi, Avocado und Gurke zubereitet. Dazu benötigt man wieder den vorbereiteten Reis. Die Zutaten für die Füllung werden länglich geschnitten. Auf die Bambusmatte kommt eine Lage Frischhaltefolie, dann wird wie bei den Maki eine Schicht Reis auf einem Nori-Blatt verteilt. Darauf kommt Sesam. Das Ganze ein wenig festdrücken und umdrehen, sodaß der Reis auf der Frischhaltefolie liegt. Füllung auflegen und rollen. Damit erhält man eine Inside-Out-Rolle, die nur mehr in kleine Stücke geschnitten werden muss.
Sushi selber zu machen macht viel Spaß und man kann seine Fantasie spielen lassen. Ob vegetarisch, süß oder einfach klassisch – Sushi ist immer eine gute Idee. Und wenn man einmal keine Zeit oder keine Lust hat, dann lässt man einfach den Lieferservice arbeiten.

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