Schlafstörungen / Schlafprobleme – Was tun?

Schlafstörungen oder Schlafprobleme?

Bild: ostill-123rf.com

Oh Mann, war das wieder eine Nacht. Wieviel Schäfchen habe ich den heute wieder gezählt bevor ich eingeschlafen bin, hundert oder waren es doch schon wieder mehr?

Da dreht man sich von eine auf die andere Seite und kommt nicht zur Ruhe, geschweige in den Schlaf.

Es ist schon die reinste Qual, sich im Bett schlaflos rumwälzen, zu wenig Schlaf bekommen oder Nachts immer wieder wach  zu werden um am anderen Morgen unausgeschlafen und erschöpft aufzustehen.

Schlafstörung/Schlafprobleme

Den ganzen Tag gearbeitet und erschöpft nach Hause gekommen, freut man sich auf einen gemütlichen Abend auf dem Sofa. Fernsehen an um seine Lieblingssendung zu sehen oder  sich mit einem guten Buch einfach zu entspannen. Wem ist es da nicht auch schon passiert das man nach einer kurzen Zeit einschlummert. Doch irgendwann wird man auch wieder wach und denkt, oh, schon so spät. Verschlafen macht man sich auf den Weg ins Schlafzimmer. Im Bett angekommen fängt das Dilemma aber erst an. Man ist Hellwach und kommt einfach nicht in den Schlaf. Was soll ich jetzt tun, wieder aufstehen, liegen bleiben, oder was? Ein Glas warme Milch soll ja helfen. Doch dann muss man auch das Bett verlassen und dazu fehlt vielen die Lust. Aber woher kommen diese Schlafprobleme eigentlich.

Unruhige Nächte kennt fast jeder. Sei es wegen beruflichen oder privaten Ärger/Problemen, Stress oder freudige Erwartungen vor einem Fest, Jubilar oder vor Reisebeginn. Schmerzen und Krankheiten  können uns aber auch schlecht einschlafen lassen. Eine durchgelegene Matratze oder ein neuer Störfaktor wie z.B. Nachbars Aussenbeleuchtung oder eine Lichtreklame, die in unser Schlafzimmerfenster scheinen können für nächtliche Unruhe sorgen.

Aufregung legt sich meistens am nächsten Tag, bei einer ausgedienten Matratze einfach eine neue besorgen und bei störenden Lichteinwurf Rollos ans Fenster anbringen. Durch kleine Veränderungen können wir so wieder in unserem gewohnten Schlafrhythmus zurück finden. Dieser ist bei allen Menschen unterschiedlich. Der eine ist ein Frühaufsteher und andere eben Nachtmenschen.  Die Schlafmenge die jeder für sich braucht um morgens gut in den Tag zu starten und diesen fit zu überstehen ist individuell verschieden.

Doch auch das Alter spielt eine große Rolle. Der Schlafbedarf verändert sich, ein Kleinkind braucht noch ca. 16. Stunden Schlaf am Tag und je älter wir werden verringert sich auch die Stundenzahl des Schlafbedarfs so dass ein älterer Mensch noch 6 Stunden Schlaf benötigt. Das eine kürzere Schlafdauer bei einem erwachsenem Menschen schlechter ist als eine längere stimmt nicht. Der Körper holt sich schon seine ausreichende Menge an Schlaf.

Schlafstörungen/Schlafprobleme

Sorgen sollte man sich nicht gleich machen, wenn man einige Nächte schlecht geschlafen hat. Den auch bei weniger Schlafdauer sind die Tiefschlafphasen länger. Unser Kopf spielt uns da einen kleinen Streich. Vom Gefühl her glauben wir viel zu wenig geschlafen und die halbe Nacht wach gelegen zu haben. Dies entspricht aber nicht der Tatsache. Das kommt daher, dass uns in der leichten Schlafphase bewusst  einiges durch den Kopf gehen kann und wir daraus schließen wach zu sein. Dadurch überschätzen wir die auch die Stunden in denen wir tatsächlich wach waren. Natürlich kommt es morgens vor sich wie gerädert und ohne Antrieb zu fühlen, man einige Zeit braucht um auf Touren zu kommen. Das kann daran liegen aus dem Tiefschlaf  gerissen zu werden, sei es durch den morgendlichen Wecker oder ein lautes Geräusch. Trotz alledem brauchen wir uns darüber nicht gleich einen Kopf zu machen. Gesundheitliche Probleme hat man deswegen noch nicht. Wir kennen es bei den so genannten Morgenmuffeln, am besten nicht ansprechen und in Ruhe lassen und einige Zeit verstreichen lassen. Wer sich also 2 – 3 Stunden nach dem aufstehen ausgeruht und munter fühlt kann davon ausgehen genügend Schlaf gehabt zu haben.

Schlafstörungen/Schlafprobleme

Die meisten Schlafprobleme resultieren meisten aus persönlichen, familiären oder beruflichen Konflikten und sollten nach Lösung der Probleme wieder zu einem erholsamen Schlaf und einer verdienten Nachtruhe finden. Wer jedoch über einen Monat mehrmals in der Woche keinen durchgehenden Schlaf finden sollte und sich über den Tag müde, nervös und gereizt fühlt wendet sich besser an seinen Hausarzt. Es können körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen vorliegen die verantwortlich sind das wir Nachts nicht in den Schlaf kommen und auch immer wieder zwischenzeitlich aufwachen. Bei diesen Schlafproblemen sollte ein Arzt oder Psychotherapeut die Ursache untersuchen.

Noch ein letzter Tipp: Schlafmittel kann zwar manchmal sehr nützlich sein und hilft uns auch beim einschlafen doch Schaden sie unserem Körper mehr als das sie nutzen. Deswegen lieber Hände weg von Schlaftabletten und Co.

Für weitere Anregungen und Tipp würde ich mich sehr freuen. Hierfür könnt ihr einfach die Kommentarfunktion nutzen.


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2 Antworten auf “Schlafstörungen / Schlafprobleme – Was tun?”

  1. Niko

    Sep 12. 2016

    Hallo Petra, Ich habe auch schon soviel versucht, habe aber immer wieder Probleme einzuschlafen. Ohne Buch gehts gar nicht. Liege stundenlang herum und wälze mich im Bett von links nach rechts. Nach einer schlaflosen Nacht sage ich dann zu mir: “Heute hast Du zwar nicht gut geschlafen, aber dafür morgen.” 😉 lg Niko

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