So klappt es mit der Fernbeziehung

Der eine in Berlin, die andere in München: Immer mehr Menschen sind heute aus beruflichen Gründen auf das Führen einer Fernbeziehung angewiesen. Diese bringt nicht nur hohe finanzielle Belastungen aufgrund der Reisekosten mit sich, sondern auch seelischen Stress. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, aus der Fernbeziehung das Beste zu machen.

Räumliche Distanz macht vielen zu schaffen

Nach einem stressigen Tag mit dem Partner auf dem Sofa kuscheln, gemeinsam den neuen Blockbuster im Kino sehen oder zur Geburtstagsparty von Bekannten gehen: Viele Paare können von diesen Aktivitäten nur träumen, denn sie führen eine Fernbeziehung. Die moderne Berufswelt verlangt ein Höchstmaß an Flexibilität und so ist es gerade für jüngere Menschen keine Seltenheit, im Laufe weniger Jahre mal in Berlin, mal in München und mal in Düsseldorf zu leben und zu arbeiten – während der Partner zu Hause in der Kleinstadt bleibt.

Dank der modernen Technik ist es zumindest möglich, den Partner täglich zu sehen und zu hören: über Videochats wie Skype. Sinnvoll ist es, unter der Woche zwei bis drei feste „Termine“ auszumachen, an denen sich die Partner im Internet „sehen“ und von ihren Neuigkeiten erzählen. Aber Vorsicht: Zu viele Termine können auch einengen und zur Belastung werden. Wer beispielsweise vom Partner erwartet, tagtäglich abends um 20.00 Uhr online zu sein, hindert diesen daran, vor Ort mal mit Arbeitskollegen essen zu gehen oder einem sportlichen Hobby nachzugehen. Weniger ist hier oft mehr.

Den Partner ab und zu überraschen

Viele Menschen haben Angst, dass sie „vergessen“ werden, vor allem wenn der Partner in der fernen Großstadt ein sehr aktives Leben führt. Da helfen kleine Überraschungen – zum Beispiel Blumensträuße oder Geschenke, die übers Internet nach Hause geschickt werden. Zu besonderen Anlässen können Romantiker auch hier Rosen verschicken.

Vorsicht ist dagegen vor spontanen Besuchen geboten: Dies wird schnell vom fernen Partner als Kontrollbesuch empfunden. Da sollte schon klar sein, dass der Partner den Besuch gerade wirklich wünscht, z.B. nach einer schlechten Nachricht oder nach Ärger am Arbeitsplatz, wenn Trost und Liebe gebraucht werden. Ansonsten ist es besser, sich an vereinbarte Besuche über das Wochenende zu halten – und die Freiräume selbst zu nutzen, zum Beispiel indem ein neues Hobby aufgenommen oder wieder mehr Zeit mit alten Freundinnen verbracht wird.

Reger Austausch hält die Liebe frisch

Wer nur zu Hause sitzt, weil er ohne den Partner gar nichts unternehmen will, tut der Beziehung nichts Gutes: Schließlich gibt es denn kaum Gesprächsstoff beim Wiedersehen. Wer jedoch aktiv bleibt, Hobbys und Sportarten ausübt und sich mit Freunden trifft, hat beim Wiedersehen mit dem Partner stets viel zu erzählen.

Und zu guter Letzt noch ein Tipp: Eifersucht kann die schönste Beziehung zerstören! Wer dem Partner in der Fremde absolut nicht vertraut, sollte entweder daran arbeiten, die eigene (unbegründete) Eifersucht in den Griff zu kriegen oder sich von dem Partner trennen. Hier gibt es mehr zu diesem Thema.

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