Frühjahr im Garten, gefährliche und gesundheitliche Risiken

Hausmittel gegen Mandelentzündung

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Frühling, endlich ist er da und mit den ersten Sonnenstrahlen auch die angenehmeren Temperaturen die uns in guter Laune versetzen. Es zieht uns in die Natur, wir brauchen frische Luft und Bewegung , wollen frische Farben, den wir hatten genug graue und düstere Tage in den letzten Monaten. Gartenarbeit ist angesagt, sie ist gesund, steigert unser Immunsystem und unser Kreislaufsystem wird gestärkt. Jedoch sollten wir einiges bedenken. Bei der Gartenarbeit lauern so einige Gefahren auf uns und nicht nur die, die uns der leichte Wind mit Sporen und Pollen ins Gesicht bläst. Deswegen sollte man vor Beginn der Gartenarbeit einiges bedenken und notfalls eine Auffrischung gegen Tetanus machen lassen und Medikamente bei Allergikern parat liegen haben.

Gefährliche Risiken – darum Tetanus Impfung

Die häufigsten Verletzungen holt man sich durch kleine Unaufmerksamkeiten beim Schneiden, wer mit Messer oder Gartenschere rumhantiert kann sich schnell eine Schnittverletzung zuziehen. Doch auch kleine Schürfwunden oder Dornenstiche die man sich so nebenbei einhandelt können Krankheitserreger in unserem Körper freisetzen. Wer hier glaubt: Ach ist ja nicht so schlimm, der irrt. Es kann schnell zu einem Wundstarrkrampf kommen, da unsere Pflanzen und Sträucher jetzt auf vollen Touren laufen und uns so einige unschöne Krankheitserreger übertragen. Deswegen sollte man neben der Tetanusimpfung auch Gartenhandschuh tragen.

Frühjahr im Garten bei Allergikern

Die meisten Allergiker schützen sich mit Medikamenten vor Pollen und -Sporenflug. Wer diese vorbeugend einnimmt ist erst einmal ein wenig geschützt. Um Augenjucken-tränen, Niesen und Schnupfen bei der Tätigkeit im Garten in den Griff zu bekommen sollte verschiedene Dinge beachten.

Die richtige Tageszeit bei Allergikern ist der frühe Morgen. Nach der Nacht ist die Luft noch rein und sauber.

Gartenarbeit, wie umgraben oder pflanzen, direkt nach einem Regenschauer. Nach dem Regenguss ist der Boden und die Luft frei von Staub.

Wer Kontaktallergien vermeiden möchte sollte beim gärtnern immer lange Bekleidung und Gartenhandschuhe tragen.

Verschiedene Pflanzen lösen auch Asthma-Anfälle und unangenehme Hautreaktionen aus. Von diesen Pflanzen sollte sich der Allergiker am besten verabschieden. Es gibt so viele schöne Pflanzen  die man sich im Gartencenter besorgen kann, die keine Allergischen Reaktionen hervorrufen und in seinem Garten ein neues zu Hause geben kann. Gute Beratung im Gartencenter wären von Vorteil.

Eine weitere Gefahr ist das Arbeiten mit Unkrautvernichtern und Co., hierbei können Atembeschwerden, Hautreizungen oder andere allergische Reaktionen auftreten. Hier immer Vorsichtsmaßnahmen treffen. Gummistiefel, Handschuhe, Brille und Mundschutz sind sehr sinnvoll.

Gefährliche und gesundheitliche Risiken bei Stichen und Bissen

So mancher Mensch reagiert auf einen Bienen oder Mückenstich allergisch. Bei vielen kommt es nur zu einer Schwellung, wird diese aber doch viel dicker, ist gerötet oder spannt,  man bekommt Atemnot und Herzrasen dann  bitte sofort seinen Hausarzt aufsuchen. Erste Hilfe ist immer kühlen. Wer sich jedoch vorher mit einem Insektenschutz einsprüht, wird die nächsten Stunden ruhe vor lästigen Stechtierchen haben.

Der Zeckenbiss ist nicht ganz ungefährlich, auf keinen Fall sollte man das Spinnentier selbst entfernen. Drückt oder quetscht man dieses, können gefährliche Bakterien in unseren Blutkreislauf gelangen.  Krankheiten wie Meningitis oder Borreliose sind die gefährlichsten Erreger der Zeckenübertragung. Bei kreisförmiger Rötung bitte  sofort seinen Arzt aufsuchen und wenn nötig eine Blutuntersuchung machen lassen um spätere Beschwerden und Schäden zu vermeiden.  Zecken kommen schon bei wenig warmen Temperaturen aus dem Boden und halten sich meistens in niedrigen Höhen auf. Deswegen ist es ratsam seine Hose in Stiefel zu stecken. Desweiteren empfehle ich helle Kleidung, darauf entdeckt man den Krabbler schneller als auf dunklerer Bekleidung. Gute Anti- Zecken Spray können helfen.

Gefährliche Risiken bei Schneidarbeiten im Garten

Schutzmaßnahmen sollte jeder beachten der an Ästen, Sträuchern oder Rosenbüsche rumhantiert. Dornen können beim schneiden wie Geschosse unser Gesicht treffen und spätestens beim Häckseln sollte das Gesicht geschützt sein, den ein herausfliegendes Holzspännchen kann schnell ins Auge gehen. Genauso schnell kann ein abgeschnittenes  Holzteilchen unser Auge verletzten.  Deswegen besser immer eine Schutzbrille tragen.  Den Augen zu liebe.

Gesundheitliche Risiken bei Gartenarbeiten

Gerade beim Graben und bücken werden Rücken und Gelenke stark belastet . Wobei es immer wieder zu Beeinträchtigungen bis hin zum Bandscheibenvorfall kommen kann. Hierfür sollte man die gebückte Haltung lieber vermeiden und sich eine Gelenkschonende  und Rückenfreundliche Sitzgelegenheit oder Hebehilfe anschaffen.

Bei Kreislaufproblemen sollte man seine Arbeit auch lieber im sitzen verrichten. Wer in gebückter Haltung sein Beet in Ordnung bringen möchte dem kann es ganz schnell schwarz vor Augen werden. Übelkeit, Schwindel bis hin zur Ohnmacht sind keine Seltenheit.

Gartenarbeit sollte für uns eine Freizeitbeschäftigung und Vergnügen in freier Natur sein und nicht in Stress ausarten. Auch wenn wir viel zu tun haben, sollte man immer wieder mal eine Pause einlegen, mal ein bisschen Relaxen und ausreichend trinken. Eben unserer Gesundheit zu liebe.

 

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