Die richtige Powerbank finden!

Wenn man viel unterwegs ist, kann es passieren: Das Smartphone streikt. Der Akku hat schlapp macht. Normalerweise ist gerade auch keine Steckdose in der Nähe. Die Rettung ist ein mobiler Zusatzakku. Eine solche Powerbank ist ein kleines Energiebündel. Mehr und mehr Hersteller der Smartphones bauen ihre Akkus fest ein.

Die Kraftwerke für die Hosentasche verfügen alle über einen USB-Anschluss und können somit problemlos den Akku von Smartphones wieder aufladen. Manche laden auch induktiv auf. Mit der passenden Powerbank hat man immer frische Energie, unabhängig von einem externen Stromnetz.

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Powerbank-Tube

Die Powerbank

Die zentrale Kenngröße eines Akkus ist seine Nennkapazität. Sie zeigt an, wie viel der Energiespeicher laden und transportieren kann. Die Kapazität des Speichers wird in Milliamperestunden (mAh) gemessen und angegeben. Die Stromstärke des Akkus ist verantwortlich für die eigene Ladezeit, die an der Steckdose mit einem extra Netzteil übrigens geringer ist als am USB Kabel und für die Ladezeit der Geräte.

Manche Powerbanks haben zwei USB-Ausgänge, an denen an mit verschiedene Stromstärken laden kann. Daran lassen sich beispielsweise ein Smartphone und ein Tablet zur gleichen Zeit laden. Manche externe USB Ladegeräte kommen mit weiteren Funktionen, beispielsweise eine eingebaute Taschenlampe oder integrierte Solarzellen, um den Energiespeicher mit Solarenergie aufzuladen.

Was soll die Powerbank laden – Wie groß soll sie sein?

Die Größe des Zusatzakkus hängt davon, welches Gerät man laden will und wie lange man gegebenenfalls unterwegs ist. Die meisten laden ihr Handy unterwegs auf, aber es gibt noch weitere technische Geräte die mobil aufgeladen werden können: Tablets, GPS-Geräte wie Action Kameras oder Fitnessarmbänder. Jedes beliebige Gerät kann mit einer Powerbank geladen werden, das einen 5V Eingang hat.

Kleine Zusatzakkus mit einer Nennkapazität von 2.200 bis 3.000 mAh laden ein normales Handy einmal auf. Die Kleinen wiegen etwa 70 bis 90 Gramm und sind optimale tägliche Begleiter für Handynutzer. Sie haben ihr Handy unterwegs bis zum Abend betriebsbereit, wenn wieder eine Steckdose zur Verfügung steht.

Die Powerbank bis zu 10.000 mAh lädt im Durchschnitt ein bis vier Mal ein Handy oder kleinere Tablets, bevor die geladene Energie verbraucht ist. Die Powerbanks dieser Kategorie haben meist zwei Ausgänge zum simultanen Laden.

Powerbanks bis zu 20.000 mAh sind empfehlenswert für Personen, die häufig unterwegs sind, die ihre Geräte mit der Energie einer Powerbank unterwegs öfter laden müssen.

Powerbanks über 20.000 mAh werden genutzt von denjenigen, die oft und lange unterwegs sind sowie ihre Geräte professionell einsetzen. Powerbanks in dieser Kategorie können sogar Notebooks aufladen.

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Powerbank mit Solarzellen

Unterwegs ist eine Powerbank mit Solarzellen optimal. Sie muss nicht so groß und schwer sein, weil sie von der Sonne wieder frische Energie bekommt und ist stets in Bereitschaft. Allerdings wiegen die die größeren Akkus mit Kapazitäten von 10.000 mAh und mehr rund 200 – 340 Gramm. Sie sind aber zum Beispiel für den Campingurlaub perfekt, wo man länger unterwegs ist oder Tablets laden will.

Wie oft ein Endgerät geladen werden kann, rechnet man an der Kapazität aus. Man teilt die Kapazität des Akkus durch die des Endgerätes, dann bekommt man die Anzahl der Ladungen.

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Powerbank Slight

Die Leistung

Dickere Akkus sind meist effizienter. Größere Zusatzakkus liefern oft mehr Ladung pro Gewicht als kleinere, bei denen das Gehäuse ohnehin am Meisten wiegt. Anscheinend sind bei größeren Akkuzellen effizientere Powerbanks realisierbar. Die Solarzellen brauchen derzeit noch zu lange, und für eine ausreichende Handyladung einige Tage.

Wie geht man mit der Powerbank um?
Der Mythos, Akkus immer vollständig zu entladen und dann wieder laden ist Vergangenheit seitdem moderne Lithium Ionen Akkus genutzt werden. Der Memoryeffekt spielt keine Rolle mehr. Dazu sichern intelligente Laderegelungen, die auch in den Handys verbaut sind, einen optimalen Ladevorgang.

So ist nicht viel zu beachten:

  • Akkus kann man aufladen, wann immer man will
  • Lithium-Ionen Powerbanks halten einige tausend Ladezyklen
  • Usb-Akkus dürfen keinen extremen Temperaturen ausgesetzt werden
  • Beschädigte Akkus kommen in den Sondermüll in die Sammelbox

Fazit:
Powerbanks sind mittlerweile sehr preiswert geworden, daher sollte man zu einer greifen, die mehr Energie speichern kann als normalerweise gebraucht wird.

Die kleine Energiekiste ist ein Muss im Gepäck auf der Weltreise oder beim Backpackingurlaub. Der Powerspeicher für den Outdoorgebrauch für Camper, Kletterer, und Wanderer muss wasserfest oder wasserabweisend, staubdicht und stoßfest sein.

Gut sind auch ein integrierter Kompass, eine LED-Lampe und Befestigungsmöglichkeit für Karabinerhacken. Ein Zusatzakku mit 13.000 bis 15.000 mAh sollte die Allroundlösung sein, damit ist man gerüstet für alle Eventualitäten selbst für mehrere Geräte gleichzeitig.

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Letzte Aktualisierung am 20.03.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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