Die morgendliche Produktivität steigern: so geht’s

Fit in den Tag starten |© istock.com/PeopleImages

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Sie bewundern Ihre Kollegen, die in frühmorgendlichen Meetings schon gewinnbringende Vorschläge und Ideen auf den Tisch legen, oder Ihre Nachbarin, die schon um sieben Uhr morgens eine Runde joggen geht? Benötigen Sie erstmal zwei Tassen Kaffee und eine gewisse Zeit, um sich produktiv und richtig wach zu fühlen? Dann können Ihnen unsere zusammengestellten Tipps weiterhelfen.

Zunächst muss jedoch angemerkt werden, dass Menschen in der Regel entweder dem nachtaktiven Chronotyp Eule oder dem Chronotyp Lerche (Frühaufsteher) angehören. Sie bestimmen den individuellen Biorhythmus des Menschen und wirken sich auf das Schlafverhalten aus. Ihren Schlaftypen können Sie selbstverständlich nicht einfach so ändern, dennoch können Sie ihren Rhythmus mit einfachen Mitteln austricksen. Wenn Sie mehr zu dem Thema Chronobiologie und über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Chronotypen erfahren möchten, klicken Sie hier.

Die richtige Abendgestaltung

Abendlicher, ausgiebiger Alkoholkonsum verhindert einen erholsamen Schlaf und erschwert so zusätzlich das Aufstehen. Damit der Wecker Sie nicht jeden Morgen unsanft aus dem Schlaf reißt, sollten Sie sich und Ihren Körper an einen festen Zubettgeh- und Aufstehrhythmus gewöhnen. Wissen Sie schon abends, welche Aufgaben am nächsten Tag auf Sie warten, bereiten Sie sich auf diese vor. So entgehen Sie morgendlichem Stress und sparen Ihre Energiereserven auf.

Das richtige Stellen des Weckers

Obwohl für viele die Snooze-Funktion des Weckers zum täglichen Aufstehen gehört, erschwert dieser den Vorgang. Durch das Gefühl, noch ein paar Minuten weiterschlafen zu können, begibt sich der Körper wieder in den Ruhemodus. Ist ein Wecker nicht genug, können Sie mehrere in Ihrem Schlafzimmer oder sogar in anderen Räumen verteilen und die Weckzeiten in einem zweiminütigen Abstand einstellen. Diese werden Sie zwingen aufzustehen, um sie auszustellen, und machen eine Rückkehr ins Bett unwahrscheinlicher.

Zwischen Bett und Haustür

Nach dem Aufstehen hilft so viel Helligkeit wie möglich dem Körper beim Aufwachen. Schalten Sie dazu die Lichter in allen betretenen Räumen an oder öffnen Sie Vorhänge und Rollläden, wenn es draußen schon hell ist. Mit Musik lässt sich der Tag ebenso leichter starten, vermeiden Sie dabei aber langsame und schwere Balladen oder Meditationsmusik. Auch wenn es verlockend erscheint, ein paar Minuten länger liegen zu bleiben, sollten Sie für ein gemütliches Frühstück und vielleicht sogar für eine kleine Morgenmeditation oder Stretching-Übungen Zeit einplanen. Eine feste Morgenroutine hilft dabei, sich auf den Tag einzustimmen und Energie für aufkommende Aufgaben zu sammeln.

© istock.com/PeopleImages

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Frühstück und Wasser

Freuen Sie sich auf das Frühstück, ist das ein weiterer Motivationsgrund, um aufzustehen. Gesunde Nahrungsmittel wie Obst, Müsli oder Vollkornprodukte beliefern Ihren Körper mit Energie für den Vormittag und steigern Ihre Leistungsfähigkeit. Vor dem ersten Kaffee sollten Sie jedoch zunächst einen halben Liter Wasser trinken. Das klingt viel, doch nach einem 6- bis 9-stündigen Schlaf ist Ihr Körper dehydriert und Ihr Wasserspeicher aufgebraucht.

Morgendlicher Sport

Vor allem für Morgenmuffel ist Sport direkt nach dem Aufstehen ein Graus. Sportliche Betätigung fördert jedoch die Durchblutung des Hirns, das so besser mit Sauerstoff versorgt wird und Endorphine freisetzt. Sport unterstützt zudem den Stressabbau und ermöglicht ein klareres Denken am Morgen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, müssen Sie kein stundenlanges Work-out einplanen, ein paar Minuten können durchaus schon ausreichen. Eine darauffolgende kalte Dusche verstärkt diesen Effekt weiter. Legen Sie Ihre Sportausrüstung direkt neben Ihr Bett oder schlafen Sie in Ihren Sportklamotten, um die Hürden zum Morgensport so gering wie möglich zu halten.

Eliminieren Sie morgendliche Störungen

Möchten Sie konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, stellen Sie alle Ablenkungsquellen aus. Dazu kann das Handy, das Internet oder das E-Mail-Programm gehören. Setzen Sie Prioritäten und bearbeiten Sie für Ihre E-Mail-Korrespondenz dann, wenn Sie schon ein paar wichtige Dinge abgehakt haben. Erledigen Sie eine besonders schwere Aufgabe früh am Morgen, wird Sie das für den Rest des Tages motivieren und Energie bringen.


Letzte Aktualisierung am 20.03.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Eine Antwort auf “Die morgendliche Produktivität steigern: so geht’s”

  1. Pia

    Jun 08. 2015

    Das sind super Tipps. Ich persönlich tu mich auch immer relativ schwer beim Aufstehen morgens und bin ein kleiner Morgenmuffel. Werde mir die Tipps mal zu Herzen nehmen und versuchen das beste draus zu machen. Vielen Dank!

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