Die Herbstmode wird lässig und komfortabel

Der Sommer ist vorbei und mit der dritten Jahreszeit ist auch die neue Herbstmode in die Läden gekommen. Was genau Sie dieses Jahr erwartet und wie genau die Kleidung dieser Saison aussieht, erfahren Sie nachfolgend.

Herbst und Winter werden gemütlich und lässig

Insbesondere zwei Zielgruppen werden sich in diesem Jahr über die Mode für die kalten Jahreszeiten freuen: zum einen die, die mit Vorliebe auffallen und sich individuell ankleiden möchten, und zum anderen die Menschen, bei denen das Hauptaugenmerk auf die Gemütlichkeit der Kleidung liegt. Die Gründe liegen bei den Designern, die sich an den 70ern und dem Hippie-Stil orientiert haben und dem gesellschaftlichen Trend des Cocooning (Rückzug in die Privatsphäre).

Frau mit kuschligen Herbstpullover

Weiche Stoffe liegen diesen Herbst im Trend.

Dabei kommt es vor allem darauf an, dass die Kleidung weich fällt und sich auch gleichermaßen so auf der Haut anfühlt. Aus diesem Grund werden Sie dieses Jahr in den Geschäften kaum Oberbekleidung finden, welche zum Haaren neigt oder sich kratzig auf der Haut anfühlt. Sweatstoffe und Jersey Stoffe zeigt die neue Mode von Mister-lady.com. Sie finden Strick-Pullover in Pastell- und Naturtönen wie beispielsweise Hellblau, Lavendel und Taupe.

Aber auch weite Jacken gibt es diese Saison weit und breit zu kaufen. Besonders Daunen- und Steppjacken kleiden diesen Winter die Menschen oben drüber. Des Weiteren sind Westen, Mäntel in Kastenform und Oversized-Ponchos in die Läden gekommen. Ein weiterer fester Bestandteil der Herbst- und Wintermode sind die langen Schnitte. Cardigans auf Wadenlänge, fußknöchellange Mäntel und Long-Westen oder auch ein fließender Midi-Rock gehören zu den Must-haves. Das Schöne an diesen in der Länge variierenden Kleidungsstücken ist die Tatsache, dass Sie so hervorragend den beliebten Lagenlook nachstylen können. Denn auch dieser gehört fest zu den diesjährigen Modetrends von Herbst und Winter.

Verbindungen zum Sommer erkennbar

In der Sommermode wurde bereits das Augenmerk auf den Rücken und die Ärmel gelegt. Diese Tatsache hat sich auch nicht in der Herbst- und Winterkollektion verändert. Der Unterschied zum Sommer, statt der Cutouts, werden jene Körperregionen durch ausladende Stufen und Knopfleisten in Szene gesetzt. Der angesagte Übergrößenlook wird vor allem große Frauen erfreuen, wobei zierlichere Damen eher auf körperbetontere Schnitte mit feinen Mustern zurückgreifen sollten. Sie würden sich nur in der Oversized-Kleidung verlieren.

In Kombination zu den lockeren Oberteilen eignen sich hervorragend Röhrenhosen, welche sich schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen. In den vergangenen Jahren hat sich die weibliche Bevölkerung voll und ganz auf den engen Hosenschnitt eingeschossen. Die Röhrenhose hat zwar einen äußerst körperbetonten Schnitt, ist jedoch aufgrund von dehnbarem Material (Stretch) optimal an die individuelle Bequemlichkeit angepasst. So ist das Auftreten gleichzeitig sexy und bequem.

Frau im Herbstoutfit

Zurück in die 1970er

Dem Hippie-Trend der 1970er ist es zu verdanken, dass sich die Silhouette der Hose trotzdem weiterentwickelt. Zwar haben sich Marlene Hosen, Culottes, Hosenröcke und Schlaghosen noch nicht vollends durchgesetzt, jedoch sind sie stark auf dem Vormarsch und immer häufiger auf den Straßen zu sehen. Die Beinfreiheit hat den Leggings und Skinny Jeans definitiv den Kampf angesagt und scheint diesen auch zu gewinnen. Wenn Sie also zu einem Vorbild in Sachen Stil werden wollen, dann darf ein solches Beinkleid in dieser Saison nicht in Ihrem Kleiderschrank fehlen. Gerade besonders angesagt ist beispielsweise auch die Kick Flare Jeans. Diese endet leicht ausgestellt über den Knöcheln und ist in ihrem Schnitt schmal. In Kombination sollten Damen hierzu Sneakers oder Saison Boots tragen und mit auffälligen Socken für einen Hingucker sorgen. Aber auch hier haben lange Beine von groß gewachsenen Frauen einen Vorteil, denn bei kleineren Frauen sehen Schlaghosen oftmals sehr gestaucht aus. Zierliche und kleine Frauen setzen lieber auf eine Hose im Bootcut-Stil. Das Hosenbein ist nur dezent ausgestellt und kann so locker und toll über einen Stiefel bzw. Schuh getragen werden.

Kuschelpullover

Weiter getreu den 70ern werden für Statements hübsche Blusen mit Blütenstickereien und Rüschen getragen. Diese kommen in kräftigen Farben wie Cognac, Senfgelb, Smaragdgrün oder Dunkelrot. Außerdem hängen auf den Kleiderbügeln der Geschäfte Pullover und Shirts mit Kunstfell, wilden Musterungen, Streifen, Tupfen und Ornamenten. Hier hat vor allem Gucci die Impulse geliefert. Der eklektische Mode-Mix kombiniert wild Farben und Muster, was für Lebendigkeit und Mut stehen soll. Dem tristen und dunklen kalten Wetter wird durch die Kleidung etwas Kontrast entgegengesetzt.

Mit Plüsch und Flausch den Temperaturen trotzen

Weitere Fragmente der Herbst- und Wintermode 2016/2017 sind Samt, Plüsch, Flausch und Kuschel-Strick. Kühle und glatte Stoffe werden Sie kaum in den Geschäften finden, dafür aber buschigen Plüsch, Samt, flauschiger Bouclégarn und Nikki. Allesamt Materialien, in die sich jeder gerne kuschelt und diese Saison auch kleidet. Als absolutes Highlight gilt in diesen Stoffen ein wadenlanger Mantel. Dieser sieht nicht nur umwerfend aus, sondern hält rundum warm. Ein wirklicher toller Trend für Herbst und Winter.

Bildernachweis:
Frau im Wald – Urheber: javiindy / 123RF Lizenzfreie Bilder
Frau Herbstoutfit – Urheber: heckmannoleg / 123RF Lizenzfreie Bilder
Frau am Zaun – kelseyannvere – CC0 Public Domain / Pixabay.com

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