Daten in der Cloud: So macht man es richtig

Bildquelle: © istock.com/scanrail scanrail

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Auch Privatnutzer lagern immer mehr Daten in die Cloud aus. Dabei sollte die Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden, denn außerhalb der eigenen Festplatte ist die Missbrauchsgefahr noch größer. Mit der richtigen Anbieterauswahl kann man das Risiko minimieren.

Wichtig: auf etablierte Provider setzen

Cloud-Speicher werden inzwischen von etlichen Unternehmen angeboten. Manche davon sind mehr, manche weniger bekannt. Da es um die eigenen Daten geht, sollte man auf namhafte Anbieter setzen. Der deutsche Cloud-Provider Trendmicro macht vor, wie ein sicherer Online-Speicher aussieht. Mit SafeSync können Daten zwischen beliebig vielen Endgeräten synchronisiert werden, der Zugriff ist von überall möglich; der IT-Alltag wird dadurch ein gutes Stück unkomplizierter.
Generell bieten Cloud-Speicher mehrere Vorteile:

  • Backup: Eine Festplatte kann kaputtgehen, vor allem ältere Speichermedien geben gelegentlich ohne Vorankündigung den Geist auf. Die Daten auf der Platte sind dann verloren; in manchen Fällen ist zwar eine professionelle Datenwiederherstellung möglich, doch diese kostet viele hundert Euro – die Investition in einen Cloud-Speicher ist deutlich lohnenswerter.
  • Teilen: Über die Cloud können Dateien anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden, und zwar ganz unkompliziert. Ob für Urlaubsfotos, Videos oder wichtige Textdokumente – in der Cloud können eigene Unterordner erstellt werden, für die man jeweils eigene Zugriffsberechtigungen definieren kann.
  • Sicherheit: Es hält sich das Gerücht, dass die Daten im Cloud-Speicher besonders leicht von unbefugten Dritten abgegriffen werden können. Das stimmt nur teilweise – wie schon erwähnt, spielt die Anbieterauswahl eine wichtige Rolle. Produkte wie SafeSync von Trendmicro sind in der Regel noch sicherer als die eigene Festplatte, da die Verschlüsselung einen Fremdzugriff stark erschwert. Trendmicro setzt auf eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, dasselbe Schema wird sogar von Banken genutzt. Außerdem sind die Server vom EU-Rechenzentrum mit ISO 27001 zertifiziert – ein offizielles Prädikat in Sachen Sicherheit also.
  • Mehrere Geräte: Eine Cloud ist nicht nur zum Teilen mit Freunden oder Kollegen nützlich. Auch wer selbst an mehreren Geräten arbeitet, macht sich das Leben mit dem Online-Speicher viel einfacher. Ob Heim-PC, Büro-Laptop, Tablet oder Smartphone, kann man die Cloud für alle beliebigen Geräte einrichten. Sie funktioniert plattformübergreifend für Windows, iOS, Android und Mac, spezielle Apps helfen bei der Steuerung auf Mobilgeräten. Der schnelle Wechsel zwischen den Geräten bedeutet somit keine Unterbrechung des Workflows mehr, zum Beispiel, wenn ein Gerät an den Drucker angeschlossen ist und das andere nicht.

Alles wandert in die Cloud – sogar die Schule?

Angesichts dieser vielen Vorteile ist es kein Wunder, dass die Cloud die digitale Welt erobert. Und von dort aus greift sie auf immer mehr reale Lebensbereiche zu. Dafür gibt es etliche Beispiele, unter anderem könnte eines Tages sogar das Bildungssystem revolutioniert werden. Geht es nach dem indischen Professor Sugata Mitra, soll eine sogenannte School in the Cloud schon bald Realität werden. Schüler sollen dort freien Zugriff auf alle relevanten Daten haben, der Zeitverlust durch Anfahrtswege entfällt, überfüllte Klassenräume würden damit ebenfalls der Vergangenheit angehören.
Natürlich sind solche Vorschläge nicht ganz frei von Kritik. So steht kein Lehrer zur Seite, um den Lernfortschritt zu überwachen oder um falsche Methoden zu korrigieren, auch Motivation und Disziplin können in der Cloud kaum gefördert werden.

Cloud Computing: älter, als man denkt

Der Trend zum Cloud Computing existiert genau genommen schon länger, als wir es in der heutigen Form wahrnehmen. Das Stichwort lautet Browsergames. Sie existieren schon seit über einem Jahrzehnt und entsprechen exakt dem Cloud-Prinzip, da sowohl die Spiel-Installation als auch Speicherstände nicht auf dem lokalen Rechner liegen, sondern auf dem Server des Spieleherstellers.
Auch clientbasierte Online-Spiele finden zum Teil in der Cloud statt: Das Spiel wird zwar auf dem eigenen Rechner installiert, gespeichert wird jedoch online – also in der Cloud. Der Nutzen für den Anwender ist in allen Fällen gleich, ob es nun um Computerspiele, Tabellendokumente oder Urlaubsfotos geht: Die eigenen Kapazitäten werden geschont, Daten können kaum noch verloren gehen.
Es ist deswegen ratsam, dem Thema Cloud offen gegenüber zu stehen. Denn in Zukunft wird es noch stärker in diese Richtung gehen. So wird inzwischen schon daran gearbeitet, ganze Betriebssysteme (vielleicht schon Windows 10) über die Cloud laufen zu lassen; Windows und Co. müssten dann nicht mehr auf dem eigenen PC installiert werden. Über das Endgerät würde nur noch der Zugriff erfolgen, nicht aber die Rechenleistung – teure Hardware-Einkäufe werden dadurch überflüssig, man müsste lediglich in die Cloud-Kapazität investieren.


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