Benzin sparen beim Autofahren

Benzin sparen

Bildquelle: joho345 – wikipedia.de

Ein Auto ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Wir sind in den meisten Fällen darauf angewiesen, dass es uns sicher von A nach B befördert. Doch beim Blick auf die Zapfsäulen kommen uns mittlerweile immer öfter die Tränen, denn die Spritpreise haben Dimensionen erreicht, die uns richtig im Geldbeutel weh tun. Benzin sparen ist also angesagt, auch wenn das gar nicht so einfach ist, denn wir sind ja auf unsere Autos im Regelfall angewiesen. Es gibt natürlich mehrere Aspekte, warum man Benzin sparen sollte: Zum einen sind wir uns natürlich der Tatsache bewusst, dass die Ölreserven irgendwann einmal erschöpft sein werden, zum anderen müssen wir aber auch wirtschaftlich denken, denn wir wollen unseren Monatslohn ja nicht unbedingt zum Großteil für Benzin opfern.

Im Folgenden werden wir uns mit dem Thema „Benzin sparen“ etwas detaillierter beschäftigen.

Benzin sparen – Faktoren, die wir beeinflussen können

Vorab ist es erst einmal wichtig, alle wissenswerten Dinge zusammenzutragen, die unseren Benzinverbrauch beeinflussen. Natürlich müssen wir an dieser Stelle beachten, dass es auch Faktoren gibt, die wir leider nicht beeinflussen können. Was wir beispielsweise nicht so einfach ändern können ist die Strecke, die wir regelmäßig zurücklegen müssen, um an unsere Arbeit zu kommen. Das Argument „Man kann sich ja eine neue Arbeitsstelle suchen, wenn man Benzin sparen möchte“ soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden.

Der erste beeinflussbare Faktor zum Thema Benzin sparen ist sicherlich einer der einfachsten Punkte, denn er lässt sich ganz einfach umsetzen: Fahrstil ändern! Durch die Anpassung des Fahrstils kann man so ca. 20-30 % Benzin sparen. Dabei sollte Folgendes konsequent beachtet werden: Nach Möglichkeit „niedrigtourig fahren“ – was so viel bedeutet wie frühzeitiges Schalten in den nächsthöheren Gang, auf keinen Fall den Motor warmlaufen lassen, Energieverbraucher minimieren (beispielsweise die Klimaanlage), in Bezug auf die Aerodynamik Sachen wie den Dachgepäckträger nach dem Gebrauch abnehmen, keine unnötigen Sachen im Auto mit transportieren, die man aktuell überhaupt nicht benötigt oder beispielsweise den Motor im Stand ausschalten (ab ca. 20 Sekunden Standzeit).

Im Großen und Ganzen sind das die Hauptfaktoren, die wir relativ einfach beeinflussen können.

Benzin sparen – was wir noch tun können

Weitere Aspekte, die wir in Betracht ziehen können, um Benzin zu sparen: Ein Idealfall wäre es natürlich, wenn wir mehr oder weniger komplett auf das Auto verzichten könnten und auf alternative Verkehrsmittel zurückgreifen könnten. Hierbei sollten wir uns genau überlegen, welche Wege wir beispielsweise mit dem Fahrrad zurücklegen könnten oder ob wir nicht die Möglichkeit haben, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Hiermit meine ich jetzt nicht unbedingt, dass man bei komplizierten oder langen Wegstrecken auf das Auto verzichten sollte, sondern dass man sich gezielt Gedanken über die Strecken macht, die man mehr oder weniger aus Bequemlichkeit mit dem Auto fährt. Hier liegt Sparpotential!


Zusätzlich ist es auf jeden Fall in Betracht zu ziehen, sich nach Möglichkeit mit seinen Arbeitskollegen zusammenzutun und Fahrgemeinschaften zu bilden.

Weitere Tipps zum Thema „Benzin sparen“

Was viele auch unterschätzen ist der Zustand des Autos. Die regelmäßige Wartung des Kraftfahrzeuges ist zusätzlich ein nicht unerheblicher Faktor, der Benzin sparen kann. Denn ein Motor läuft am sparsamsten, wenn er optimal eingestellt und in einem technisch einwandfreien Zustand ist.

Ein kleiner aber feiner Tipp zum Benzin sparen ist der Reifendruck: Bis zu 0,3 Bar kann der Reifendruck in der Regel bedenkenlos erhöht werden, da sich hierdurch der Rollwiderstand verringert. Dieser kleine Effekt trägt einen doch erheblichen Anteil zum Benzin sparen bei. Sollte ein Urlaub mit dem Auto geplant sein, empfiehlt es sich aber auf jeden Fall die Gebrauchsanleitung vorher zu lesen, um keine Sicherheitsrisiken (in Form von beispielsweise Reifenplatzern) einzugehen.

Hoffentlich helfen euch diese Tipps ein bisschen beim Benzin sparen und bescheren euch ein paar zusätzliche Euros. Für Nachträge und weitere Ideen seid ihr natürlich herzlich aufgerufen die Kommentarfunktion zu nutzen. Viel Erfolg und gute Fahrt.

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  1. Wann ist Benzin am günstigsten? - 7. September 2012

    […] abgesehen davon sollte man sich unabhängig vom günstigsten Zeitpunkt zum Tanken mit dem Thema „Benzin sparen“ auseinandersetzen, um zusätzlich ein paar Euros zu […]

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