So sparen Sie Strom sparen helfen Ihrem Geldbeutel!

Die Preise für Strom klettern unaufhörlich. Gleichzeitig leidet die Umwelt unter zu hohem CO2-Ausstoß. Um hier nachhaltig etwas zu verbessern, sind neben der Industrie vor allem die Privathaushalte gefragt. Jede Kilowattstunde belastet die Umwelt mit ca. 640 Gramm Kohlendioxid und kostet den Verbraucher rund 24 Cent. Tatsächlich werden in Deutschland pro Jahr und Kopf etwa 10 Tonnen CO2 ausgestoßen. Das ist sechs Mal so viel wie in Indien. Sparen Sie also Geld und tragen Sie gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

Strom sparen heißt nicht unbedingt verzichten

Jeden Monat wird Ihr Konto durch Vorauszahlungen für Strom belastet und trotzdem kommen meist noch kräftige Nachzahlungen hinzu. Wenn Sie jetzt Maßnahmen zum Strom sparen ergreifen wollen, heißt das nicht unbedingt, dass Sie auf Ihren gewohnten Komfort verzichten müssen. Wichtig ist, dass Sie sich zunächst darüber Gedanken machen, wo der Strom im Haushalt überhaupt verbraucht wird. Welche Geräte hängen also tägl. 24 Stunden an der Steckdose und wer sind die eigentlichen Stromfresser, z. B. der Heizlüfter im Bad oder die 10 Jahre alte Kühltruhe.

Hier die stärksten Stromfresser:

  • Elektroherde
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 445 Kilowattstunden gleich 85 Euro.
  • Gefrierschränke
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 415 Kilowattstunden gleich 75 Euro
  • Kühlschränke
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 330 Kilowattstunden gleich 63 Euro
  • Wäschetrockner
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 325 Kilowattstunden gleich 62 Euro
  • Geschirrspüler
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 245 Kilowattstunden gleich 47 Euro
  • Waschmaschinen
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 200 Kilowattstunden gleich 38 Euro
  • Fernsehgeräte
    Jährlicher Verbrauch im Dreipersonen-Haushalt ca. 190 Kilowattstunden gleich 36 Euro
  • Veraltete Heizungspumpen (älter als 10 Jahre)
    Jährlicher Verbrauch zwischen 520 und 800 Kilowattstunden gleich bis zu 150 Euro

Bild Strom sparen

Hinweise zum Stromverbrauch zur Verringerung der Stromkosten

Um den Stromverbrauch zu reduzieren, ist es vorab wichtig, näheres über die im Haushalt vorhandenen Stromverbraucher zu erfahren. Eine recht einfache und trotzdem hilfreiche Information liefert seit 1998 das sogenannte EU-Label, mit dem Haushaltsgeräte auf der Vorderseite gekennzeichnet werden müssen. Die Höhe des Stromverbrauchs wird in Energieeffizienzklassen von A für wenig bis G für viel unterteilt. Seit 2003 wird die Klasse A zusätzlich um A+ bis A+++ erweitert, um den Verbrauch noch präziser anzugeben. Ein weiterer Weg zu bewussterem Stromverbrauch sind intelligente Verbrauchszähler, die den Stromverbrauch in Echtzeit elektronisch erfassen. Diese werden einfach zwischen Stromquelle und Verbrauchsgerät/e geschaltet, so dass man detailliert ablesen kann, wann und wie viel Strom verbraucht wurde. Indem durch diese Technik potenzielle Energiefresser erkannt werden, kann der Verbraucher indirekt Stromkosten sparen. Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen zur Stromreduzierung, über die man sich jederzeit informieren kann, beispielsweise auf der Webseite strom-magazin.de. Hier wird Ihnen auch die Möglichkeit geboten, die Stromkosten verschiedener Anbieter zu vergleichen.

Strom sparen bei der Beleuchtung

Im Durchschnitt entfallen 10 Prozent der jährlichen Stromkosten, das entspricht etwa 300 Kilowattstunden, auf Helligkeit und Licht. Dabei sollte es völlig ausreichen, die Lampen nur in den Räumen einzuschalten, in denen man sich gerade aufhält. Eine effiziente Wende beim Stromverbrauch brachte das Jahr 2012. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Kauf der herkömmlichen Glühbirnen verboten. Eine Alternative hierzu sind Energiesparlampen, die fünf Mal mehr Strom in Licht umwandeln, was den höheren Kaufpreis rechtfertigt. Energiesparlampen eigenen sich besonders in Räumen, in denen das Licht lange eingeschaltet bleibt. Die zweite Alternative sind LEDs (Licht emittierende Dioden), die in Form eines elektrischen Halbleiterbauteils Strom direkt in Licht umwandeln. Sie sind bezüglich des Stromverbrauchs besonders effizient, besitzen eine höhere Leuchtkraft und geben keine Wärme ab.

Strom sparen bei der Beleuchtung – Welt der Wunder

Strom sparen bei Verbrauchsstellen im Wohnbereich

Im Wohnbereich verbrauchen vor allem Geräte der Unterhaltungselektronik sowie alle Geräte aus dem Bereich PC Strom. Kabellose Telefongeräte, Flachbildschirme, DVD-Spieler oder Hi-Fi-Geräte gehören inzwischen zur Standardausstattung. Viele dieser Geräte verharren auch nach dem Ausschalten noch im Stand-By-Modus und verbrauchen weiter Strom. Um dies zu verhindern, müssen sie komplett vom Stromnetz genommen werden. Hierfür sind spezielle Steckdosenleisten sehr hilfreich, über die die Geräte per Klick komplett ausgeschaltet werden können. Als praktisch und stromsparend erweisen sich im Home-Office Mehrfachsteckdosen, die mit der sogenannten Master/Slave-Technologie ausgestattet sind. Während der Computer beispielsweise auch nach dem Abschalten weiterhin mit Strom versorgt werden sollte, ist für Peripheriegeräte kein Dauerstrom erforderlich. Hierfür sind Mastersteckdosen vorhanden, über die abhängig von der Nutzung die Slavesteckdosen automatisch ein- bzw. ausgeschaltet werden.

Tipps zum Strom sparen bei Verbrauchsstellen in der Küche

Gerade Küchen bieten in der Regel ein besonderes Einsparpotenzial. Um beim Kühlen, Einfrieren, Backen oder Kochen Strom zu sparen, sollte man zunächst auf die Energieeffizienzklasse der Geräte selbst achten. Auch wenn in den Klassen A+ bis A+++ die Geräte in der Regel teurer sind, so rechnet sich dies bereits nach wenigen Jahren aufgrund des wesentlich geringeren Stromverbrauchs. Bei der Beschaffung neuer Kühlgeräte kommt es wesentlich mit auf die Größe an, da hohe Leerflächen nur unnütz Strom verbrauchen. Zudem sollten sie nicht neben Wärmequellen wie Heizungen, Herde oder Wasch- bzw.- Spülmaschinen aufgestellt werden. Beim Kochen helfen die richtigen Töpfe wie Schnellkochtöpfe oder Produkte mit glatten Böden, Strom zu sparen. Bei Backöfen arbeitet die Umluftfunktion sparsam, bei der die Temperatur gegenüber der Ober- und Unterhitze um ca. 30° tiefer liegt. Auch sollte man berücksichtigen, dass jedes Türöffnen einen Hitzeverlust von knapp 20 % mit sich bringt.

Tatort Küche: Strom sparen mit 6 einfachen Tricks
Bildernachweis:
Strom sparen – CC0 Public Domain / Pixabay.com (Alexander Stein)

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